Danburit, der Engel- und Schamanenstein

Danburit gehört zu den selteneren und somit kostbaren Mineralien. Als Schmuck findet man ihn meist als hoch facettierte Edelstein, doch gerade als Rohkristall entfaltet er eine von innen heraus leuchtende Schönheit und spirituelle Kraft.

Aussehen und Mineralogie

Anhänger mit Danburit-Spitze in Fassung aus 925er Sterling-Silber

Danburit-Rohkristall

Klare Danburit-Kristalle sehen fast aus wie Bergkristall. Charakteristisch für Danburit sind jedoch die keilförmigen Endflächen und die Längsriefen. Er wächst in prismatischen, säulenförmigen Kristallen die bis zu 50 cm groß werden können. Die Kristalle sind weiß bis farblos, können jedoch auch strohgelb, grau, grün, rötlich sein. Gelbliche Kristalle können Citrin oder Topas sehr ähnlich sehen, unterscheiden sich jedoch deutlich im Kristallaufbau.

Mineralogisch ist Danburit ein Calcium-Bor Silikat mit einer Mohshärte von 7 bis 7,25. Obwohl Danburit durch seine Härte und seine geringe Spaltbarkeit sich gut als Schmuckstein bearbeiten lässt, wird er wegen seiner Hitzempfindlichkeit seltener verwendet. Fälschungen von Danburit sind bisher nicht bekannt.

Namensgebung und Vorkommen

Bereits 1839 hat Charles Upham Shepard den Danburit beschrieben. Damals hat er das Mineral nach seinem ersten „offiziellen“ Fundort benannt: Danbury im Fairfield County im US-Bundesstaat Connecticut. Heute liegen seine Hauptfundorte in Madagaskar, Myanmar, in Japan und Mexiko. Im Jahr 2014 waren 149 Fundorte bekannt, viele davon in den USA, aber auch einige in Deutschland und Österreich.

Danburit in Myhtologie, Spiritualität und Steinheilkunde

Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um den Danburit, denn in Mittelamerika gilt er als starker Schamanenstein. In christlich geprägteren Regionen der Erde wird er eng mit der Engel-Ebene in Verbindung gebracht.
Allgemein gilt Danburit als sehr starker und doch sanfter Kraftstein mit kristalliner Klarheit und Struktur. Darüber hinaus sind mit ihm assoziierte Themen auch Selbstheilung und innere Ruhe. Ebenfalls ist er als Schutzstein einsetzbar, denn er soll dabei helfen die eigenen Energien bei sich zu behalten.

Danburit ist nach seinen Farben den jeweiligen Chakren zugeordnet. Daher lässt sich der farblose Danburit auf das Kronenchakra verwenden, der grüne auf das Herzchakra, der gelbe auf das Solarplexus Chakra, der braune auf das Sakralchakra und der rote auf das Wurzelchakra.

Der weiße (klare) Danburit

Anhänger mit großem Danburit Rohkristall gefasst in 925er Sterling-Silber

Klarer Danburit

In der Steinheilkunde ist der Danburit erst spät in Erscheinung getreten, seine Bedeutung ist erst in den letzten Jahren stärker bekannt geworden. Michael Gienger beschreibt den Stein in seinem Heilsteine-Lexikon als Stein der Selbstlosigkeit, der einen darin unterstützt seine spirituelle Orientierung zu finden. Gleichzeitig soll der Stein mehr Selbstakzeptanz verleihen und das Einfühlungsvermögen steigern, wodurch sich ein besserer Kontakt zu anderen Menschen ermöglicht. Außerdem heißt es, dass der Danburit Vitalität und Zuversicht spendet und daher bei der Bewältigung von Problemsituationen helfen kann.

Erfahrungsberichte von der energetischen Arbeit mit weißem Danburit berichten davon, dass der Stein eine starke Anbindung an die Engel-Ebene haben soll. Er strahle ein „Weißes Licht“ aus, das als wärmend und angenehm beschrieben wird. So lösten sich Angst- und Beklemmungszustände der Probanden und Klarheit kommt in die Gedanken.
Manchmal ist der Stein jedoch nicht ganz einfach zu handhaben und einige Steinheilkundler beschreiben den Danburit als einen Stein für Fortgeschrittene. Durch seine sehr starke Schwingung kann er manche Menschen überfordern. Aber er zeigt freudig, dass Grenzen des menschlichen Geistes ausbaufähig sind und ermuntert an ihnen zu arbeiten um Blockaden mit Freude zu überwinden.
Er ist sehr gut mit anderen Kraftsteinen zu kombinieren und verstärkt dann die Energie des anderen Minerals.

Der goldene Danburit

Der gelbe oder goldene Danburit wird auch „Der Stein der heiteren Gelassenheit“ genannt. So heißt es, dass der goldene Danburit einen lehrt andere zu lassen wie sie sind. Außerdem ist es erstaunlich in welchen Situationen man einfach gelassen bleiben kann ohne alles persönlich zu nehmen.
Mit seiner intensiv goldgelben Farbe kommt zur Gelassenheit noch ein eindeutig heiteres Element hinzu. Daher soll der gelbe Danburit auch dabei unterstützen das Positive an den Dingen wahrzunehmen.

Darüber hinaus steht der goldene Danburit in Verbindung mit dem Solaplexus-Chakra. Und gerade in diesem Chakra bilden sich häufig Blockaden durch Wut und Groll, verstärkt durch Unsicherheit. Deswegen spricht man bei diesem Kraftstein vom “warmen Licht der Erleichterung”.

Ebenso wie seine anderen farbigen Geschwister ist auch der gelbe (goldene) Danburit mit der Engel-Ebene verbunden. Insbesondere mit den Engeln die der Farbe Gelb zugeordnet. Wie zum Beispiel Erzengel Sandalphon, der lehrt, wie man sich in den goldenen Licht-Mantel hüllt und Wärme, Zuversicht und Vertrauen spürt.

Der grüne Danburit

Auch der grüne Danburit wird dem Herz-Chakra und der Engel-Ebene zugeschrieben. Hier spricht seine Farbe den Erzengel Raphael an und ist entsprechend mit Themen der Heilung verbunden.

Der rosa Danburit

Wenn es einen Stein gibt, der die Bezeichnung „Engel-Stein“ verdient, dann ist es der rosa Danburit. Das spirituelle Licht, das energetisch von diesem Stein ausgeht, verbindet sich besonders mit dem Herz-Chakra. In der steinheilkundlichen Literatur wird er allgemein als entgiftend und kräftigend beschrieben. Er wird mit den Themen Geduld, innerem Frieden und Selbstannahme assoziiert. Der rosa Danburit soll die Verbindung zu Engeln Förden, Ruhe und Gelassenheit bringen.
Rosa Danburit ist wie ein Freund, der einen auf dem Weg und zur kosmischen Verwirklichung begleitet. Er weist eine reinere und höhere Schwingung als Bergkristall auf, bleibt dabei aber sanft und zärtlich. Er stärkt und schützt das Herz-Chakra und eignet sich besonders für empfindsame Menschen, die voller Sanftmut und Aufmerksamkeit durch die Welt gehen. Ein starker, jedoch ungemein sanfter Stein.

Eine Verbindung zum höheren Selbst

In esoterischen Kreisen werden Meditationen mit diesem Stein auch emfohlen um sich spirituell weiter zu entwickeln. Um beispielsweise die Verbindung zu einer höheren Bewusstheits-Ebene und somit dem höheren Selbst zu ermöglichen, soll die Kombination von Danburit und Moldavit wahre Wunder bewirken.

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