Die 8 Feste im Jahreskreis - Bedeutung, Bräuche und Inspirationen
Was ist der Jahreskreis?
Der Jahreskreis ist ein traditioneller Naturkalender, der sich am jährlichen Lauf der Sonne, den Jahreszeiten und dem Verlauf der Vegetation orientiert. Schon vor über 6.000 Jahren nutzten Menschen Steinkreise, um Sonnenstände wie die Sommer- und Wintersonnenwende oder die Tag-und-Nachtgleichen zu bestimmen. Heute bilden acht Jahreskreisfeste – darunter die vier zentralen Sonnenfeste – das symbolische Rad des Jahres.
In einer modernen Welt voller künstlichem Licht und dauerhafter Erreichbarkeit bietet der Jahreskreis ein zeitloses System, um sich wieder bewusst mit dem natürlichen Rhythmus der Natur zu verbinden.
Das Rad des Jahres & Die Zeit der Rauhnächte
Die acht Feste im Detail:

21. März - Ostara, die Frühlings Tag- und Nachtgleiche
Ostara ist der alte Name des Osterfestes. Eier und Hasen kamen darin schon immer vor.

30. April - Beltane, Freude und Fruchtbarkeit am Walpurgisfeuer
In der Nacht zum 1. Mai tanzen wir ums Feuer und Feiern den Frühling.

21. Juni - Litha, Sonnenhöchststand und Sommer-Sonnenwende
An Litha feiern wir den längsten Tag des Jahres die kraft des Sonnenkönigs.

1 August - Lammas/Lughnasad, das Fest des ersten Brotes
Lammas ist das erste von drei Erntefesten und der Beginn der "Entschleunigung".

21. September, die Herbst Tag- und Nachtgleiche
Es ist Erntedank und ein Moment des Gleichgewichts, denn alles ist an diesem Tag ausgeglichen.

31. Oktober - Samhain, das Ahnenfest
Samhain bedeutet "komm heim" und es ist das Fest der letzten Ernte und das “Hexenneujahr”.

21. Dezember - Jul, die Winter-Sonnenwende
Es ist die längste Nacht des Jahres, doch in der dunkelsten Nacht wird das neue Licht geboren.

1. Februar - Imbolc, das Lichtfest der Kerzenweihe
Imbolc weihen wir unsere Ritualkerzen und reinigen uns von der Dunkelheit des Winters.




