Was sind Chakren?

Die Verteilung der Chakren im Körper und ihre Farben

Die Verteilung der Chakren im Körper und ihre Farben

Kennst Du das? Du bist eigentlich völlig erschöpft – und gleichzeitig innerlich so überreizt, dass Du gar nicht zur Ruhe kommst. Wir sagen dann oft, wir seien „unausgeglichen“, doch was bedeutet das überhaupt? Es heißt, dass etwas in uns nicht im Gleichgewicht ist – sei es Körper, Geist, Seele, oder unsere Körperenergie. Und genau hier setzt die Arbeit mit den sieben Chakren an.
Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt „Rad des Lichtes“ und Du kannst Dir die sieben Hauptchakren wie bunte, rotierende Energiewirbel entlang der Wirbelsäule vorstellen. Sie sind unsere unsichtbaren Kraftzentren im Körper und steuern den Fluss der Lebensenergie – von der tiefen Erdung an der Basis bis hinauf zur Krone.
Wenn diese Räder frei drehen, bist Du in Deiner Balance. Stress oder Alltagssorgen können den Fluss jedoch ins Stocken bringen. Mit bewusster Atemarbeit, Visualisierung, Meditation und verschiedensten Hilfsmitteln kannst Du blockierte Chakren sanft unterstützen und Deine Energie wieder in den eigenen, natürlichen Rhythmus bringen.

Das Unsichtbare ist real

Zuerst darfst Du Dir darüber bewusst werden, dass es Dinge in Deinem Leben gibt, die du weder sehen noch anfassen kannst. Das ist völlig normal und wissenschaftlich belegt. Ein Blick auf das elektromagnetische Spektrum des Lichts zeigt das sehr deutlich: Wir Menschen können mit unseren Augen nur einen winzigen Bruchteil davon wahrnehmen – den Wellenlängenbereich von etwa 380 Nanometern (Violett) bis 780 Nanometern (Rot). Alles andere bleibt für uns unsichtbar. Ähnlich verhält es sich mit Schallwellen, die wir nicht mehr hören, oder mit fließendem elektrischem Strom in einer Steckdose: Die Energie ist da und wirkt, auch ohne dass wir sie sehen.


Kannst Du Deine Chakren spüren?

Lebenskraft ist die Basis unserer Gesundheit – egal ob wir sie im indischen Prana, im chinesischen Chi oder im traditionellen Wissen unserer heimischen Hexen und Druiden wiederfinden. Überall auf der Erde wussten die Menschen schon immer: Alles Lebendige ist von dieser Energie erfüllt. Sie ist das Band, das uns mit den Pflanzen, den Steinen und ganz Mutter Natur verbindet. Doch in der modernen Welt haben viele schlicht vergessen, dass sie diese Kraft überhaupt besitzen.
Um Deine Chakren zu spüren probiere Folgendes aus: Halte eine Handfläche einige Zentimeter vor deinen Bauch, etwas oberhalb des Bauchnabels. Schließe die Augen und atme ganz bewusst an diese Stelle und zu deiner Hand. Nach wenigen Atemzügen wirst Du ein subtiles Kribbeln, eine sanfte Wärme oder einen leichten Widerstand zwischen Hand und Bauch spüren. Das ist deine Lebenskraft.


Chakren und Ausstrahlung: Starke Aura vs. schwache Aura

Gesunde, aktive Chakren leuchten in ihren kraftvollen Farben und nähren unser gesamtes Energiefeld: die Aura. Bestimmt kennst du Menschen mit einer spürbar starken Aura – sie besitzen ein faszinierendes Charisma, eine positive Ausstrahlung und eine natürliche Präsenz. Sie werden ganz automatisch mit Respekt behandelt. Ist die Aura hingegen schwach, verändert sich das Erleben im Alltag drastisch: Man wird plötzlich leicht übersehen, im Supermarkt angerempelt oder schlicht nicht ernst genommen. Du fühlst dich verletzlich, energielos oder im schlimmsten Fall völlig handlungsunfähig. Das sind deutliche Anzeichen dafür, dass deine Lebensenergie blockiert ist und die inneren Energiezentren nicht rund laufen. Die gute Nachricht: Du bist dem nicht ausgeliefert. Wir können unseren Energiekörper genauso bewusst pflegen, reinigen und stärken wie unseren physischen Körper.


Welche Chakren gibt es und was machen sie?

Das Basischakra

Das Basischakra ist unser Wurzelchakra und verbindet uns tief mit dem Element Erde. Es befindet sich am Damm, am untersten Ende unserer Wirbelsäule, und öffnet sich energetisch nach unten. Von hier aus wachsen unsere unsichtbaren Wurzeln durch die Beine und Füße tief in den Boden, um uns mit der nährenden Erdkraft zu verbinden. Diese feste Verankerung schenkt uns Stabilität, Urvertrauen und Sicherheit im Leben. Auf dieser Ebene werden vor allem der physische Körper und unsere materielle Basis angesprochen. Ein ausbalanciertes Wurzelchakra zeigt sich im Alltag durch Geduld, eine klare innere Struktur und die Fähigkeit, Dinge kraftvoll zu manifestieren.
Farbe: Kräftiges Rot
Wellenlänge Licht: 650 nm (Rot)
Frequenz: 97,09 Hz (194,18 Hz)
Steine: Zum Beispiel Roter Jaspis, roter Mookait, Granat


Sakralchakra

Das Sakral- oder Sexualchakra verbindet uns mit unserer Schöpferkraft. Es befindet sich etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel und leuchtet orange. Energetisch vereint dieses Zentrum die Elemente Feuer und Wasser: Hier sitzt unsere „Flamme der Leidenschaft“, die uns begeistert für etwas brennen lässt – gepaart mit der Fähigkeit des Fließenlassens und der Hingabe. Über dieses Zentrum wird unsere gesamte Gefühlswelt angesprochen. Ist es in Balance, schenkt es uns Lebensfreude, Wohlergehen, emotionale Fülle und ein gesundes Selbstwertgefühl.
Farbe: Orange
Wellenlänge Licht: 605 nm (Orange)
Frequenz: 105,21 Hz (210,42 Hz)
Stein: Zum Beispiel Karneol


Solarplexuschakra

Das Solarplexuschakra ist das „Sonnengeflecht“ im Bauchbereich oberhalb des Nabels. Hier können wir „Wut im Bauch“ haben oder Angst, oder ein warmes, sonniges Gefühl das sich durch unseren ganzen Körper zieht. Auch hier wird der Emotionalörper angsprochen, Instinkt und Bauchgefühl sind hier angesiedelt. Diese goldene Sonne ist die Quelle für unseren Willen, unserer Persönlichkeit und unserer Glaubenssätze. Charakteristische Empfindungen betreffen unseren Selbstwert und unseren Selbstrespekt, es geht um Vertrauen und Entscheidungsfreiheit.
Farbe: Gold Gelb
Wellenlänge Licht: 580 nm (Gelb, Grün)
Frequenz: 126,22 Hz
Steine: Zum Beispiel OrangencalcitTigerauge


Herzchakra

Das Herzchakra ist unser Zugang zur universellen, höheren Liebe. Es befindet sich in der Mitte der Brust auf Höhe des Herzens und leuchtet in sattem Grün und zartem Rosa. Als energetische Brücke verbindet es die unteren, weltlichen Chakren mit den oberen, spirituellen Ebenen. Hier geht es ganz um das Öffnen, Vertrauen und Annehmen. Ein balanciertes Herzchakra lässt uns die Schönheit in uns selbst und in der Welt um uns herum tief erfahren. Seine Qualitäten sind bedingungslose Liebe, innerer Frieden, Einheit und gelebte Gemeinschaft.
Farben: Grün und Rosa
Wellenlänge Licht: 510 nm (Grün)
Frequenz: 136,10 Hz
Steine: Zum Beispiel Rosenquarz, Aventurin


Kehlkopfchakra

Das Hals- oder Kehlkopfchakra ist das Zentrum unserer Kommunikation und unseres Selbstausdrucks. Es befindet sich auf Höhe des Kehlkopfes und verbindet unseren Atem mit unserer Stimme. Hier liegt die Kraft, unsere innere Wahrheit mutig und klar auszusprechen sowie uns kreativ in die Welt zu bringen. Dieses Zentrum schenkt uns Integrität und gegenseitige Wertschätzung. Ein freies Halschakra lässt uns wie einen Künstler wirken, der seine einzigartige Sicht der Dinge mutig mit der Öffentlichkeit teilt und dadurch seine Umgebung aktiv mitgestaltet.
Farbe: Hellblau
Wellenlänge Licht: 470 nm (Himmbelblau)
Frequenz: 141,27 Hz
Stein: Zum Beispiel Sodalith


Stirnchakra

Das Stirnchakra, auch als das „Dritte Auge“ bekannt, sitzt in der Mitte der Stirn und ist das Zentrum für Intuition, Feingefühl und Hellsichtigkeit. Es öffnet den Blick zwischen die Welten und lässt uns das Feinstoffliche wahrnehmen. Hier entspringen unsere Geistesblitze und die freie Fantasie. Aus der Verbindung von Verstand und tiefer Intuition entsteht hier wahre Weisheit – eine Weisheit, die man nicht aus Büchern lernen kann, sondern die durch gelebte Erfahrung wächst.
Farben: Violett (manchmal weiß)
Wellenlänge Licht: 394 nm (Indigoblau, Dunkelviolett)
Frequenz: 155,79 Hz (221,23 Hz)
Steine: Zum Beispiel Amethyst (oder Bergkristall)


Kronenchakra

Unser Kronenchakra ist die Verbindung zum Göttlichen und zum Kosmos selbst. Es befindet sich auf unserem Scheitel und öffnet sich nach oben. Hier finden wir die Verbindung zu unserer höheren Macht und unserem spirituellem Zentrum. Wer diese Verbindung spürt fühlt sich nicht mehr allein. Bei manchen leuchtet dieses Chakra Violett, bei anderen Weiß oder durchscheinend.
Farben: Weiß (manchmal Violett)
Wellenlänge Licht: Komplettes Spektrum von 394-650 nm (Weiß)
Frequenz: 172,06 Hz
Steine: Zum Beispiel Bergkristall (auch Amethyst)


Wie aktiviert man Chakren?

Unsere Lebenskraft ist etwas sehr, sehr wertvolles und es ist unsere Eigenverantwortung dafür zu sorgen, dass es unserem Körper, unserem Geist und unserer Seele gut geht. Jeder kann lernen ein Gefühl für seine eigenen Energiezentren zu bekommen. Du kannst ja auch wahrnehmen wenn Dir zum Beispiel der Fuß eingeschlafen ist oder Du Dir den Nacken verspannt hast. Um ein Chakra zu spüren lenkst Du Deine Aufmerksamkeit in die entsprechende Körperregion. Überlege Dir was sich dort in Deinem Körper befindet und was die Aufgabe des Organs oder Knochens ist, denn eine ähnliche Aufgabe hat auch immer das dazugehörige Chakra.

Atme ein paar Minuten lang in diese Region hinein mit tiefen und gleichmäßigen Atemzügen und stelle Dir vor, dass Dein Körper an dieser Stelle in der jeweiligen Farbe zu leuchten beginnt. Wenn Dir das atmen leicht fällt, Du ein klares Bild bekommst und sich eine warmes Wohlgefühlt an dieser Körperstelle ausbreitet, dann ist Dein Chakra aktiv. Fällt es Dir aber schwer die Stelle zu lokalisieren und Du bekommst kein klares Bild weil Deine Gedanken ständig abgelenkt werden oder es entstehen Dir beim Atmen sogar Schmerzen, dann stimmt wohl etwas nicht und es Bedarf der Harmonisierung.


Lichtleiter Meditation mit Chakra-Steinen

Für eine Harmonisierung und Aktivierung aller Chakren bietet sich die Lichtleiter-Meditation an. Dafür brauchst Du für jedes Chakra einen entsprechenden Stein, denn Du nimmst alle sieben Steine nacheinander für einige Minuten in die Hand und verbindest Dich meditativ mit dem Stein und dem dazu gehörigen Chakra. Dabei visualisierst Du eine Leiter aus Licht von Deinem Steißbein bis zum Scheitel. Mit dem ersten Stein in der Hand beginnst Du beim Basischakra und lässt Dein Energiezentrum mit dem Stein in Resonanz gehen. Nun steigst Du meditativ die Lichtleiter Schritt für Schritt hinauf bis zum nächsten Energiezentrum. Halte dieses Bild kurz an und wechsle den Stein in Deiner Hand. Wiederhole diesen Vorgang Chakra für Chakra. Der Abschluss ist ein tief empfundenes Dankeschön an den Kosmos.


Liege-Meditation mit Chakra-Steinen

Bei einer Liegemeditation kannst Du die sieben Steine gleichzeitig aufsteigend auf Deinem Körper platzieren. Manchmal hilft ein kleiner Streifen Heftpflaster um sie festzuhalten. Da hier alle Chakren auf einmal aktiviert werden ist dies eine sehr intensive und energetische Meditation.
Machst Du das zum ersten mal, kannst Du auch wie bei der Lichtleiter-Meditation ein Chakra nach dem anderen aktivieren, beginnend beim Basischakra. Nur hältst jetzt die Verbindung zu den bereits aktiven Chakren aufrecht während Du das nächste aktivierst, mit dem Ziel am Ende alle Chakren auf einmal aktiv zu halten und zu spüren.
Mit etwas Übung schaffst Du es dann auch alle Chakren gleichzeitig zu aktivieren und Dich sowohl in jedes einzeln als auch in den gesamten Energiefluss zwischen den Chakren einzufühlen.


Edelsteinwasser-Tageskur

Setze beginnend mit dem Stein für das Basischakra (Zuordnungen siehe oben) ein Glas Edelsteinwasser mit gutem Wasser ohne Kohlensäure an. Das Glas für etwa eine Stunde ins Licht stellen damit es mit dem Stein in Resonanz gehen und seine Schwingung aufnehmen kann. Nach einer Stunde den Stein aus dem Glas nehmen und das Wasser trinken. Nun kann der nächste Stein in das Glas gegeben und das Vorgehen wiederholt werden. So trinkst Du über den Tag verteilt sieben Gläser Edelsteinwasser, was gut ist für Deine Gesundheit und Deinen Energiehaushalt.

Bitte beachte dass nicht alle Steine für den direkten Kontakt mit Wasser geeignet sind. Daher empfehlen wir für die Herstellung von Edelsteinwasser prinzipiell den jeweiligen Stein in einem geschlossenen Glasgefäß (z.B. Reagenzglas) in das Wasser zu geben. Der Energiefluss wird hierbei nicht gestört.