Hohe Belastung im Alltag: Wenn die Kräfte schwinden

Dauerhafte Anspannung gilt heute als einer der größten Belastungsfaktoren im Alltag. Anspannung und Druck kennt jede/r und wir assoziieren sofort etwas Negatives damit. Stress ist nervig, anstrengend, belastend und überaus unangenehm – vor allem, wenn er zum Dauerzustand wird. Häufig liest man allgemeine Beschreibungen, Stress sei eine erhöhte körperliche oder seelische Anspannung, die das Wohlbefinden massiv beeinträchtigen kann. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn Stress ist viel mehr als nur ein lästiges Übel.

Alles hat zwei Seiten: Energie gezielt lenken

Stress lässt sich durchaus differenzierter betrachten, denn Anspannung hat ursprünglich auch positive Aspekte: Sie bezeichnet Reaktionen, die uns zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen. Stress ist ursprünglich ein Instinkt, eine Kraftreserve, die uns zu besonderen Leistungen befähigt. Interessante Betrachtungsweise, oder? 
Was ist es also, das uns unsere Lebenskraft zu rauben scheint? Warum fühlen wir uns im Alltag häufig „am Ende unserer Kräfte“, müde und ausgelaugt

Ein wesentlicher Aspekt sind die Erwartungen, von denen wir selbst denken, dass unsere Umwelt sie an uns stellt. Es ist die leise Stimme in unseren Köpfen, die uns in jeder freien Minute einflüstert, was noch alles zu erledigen ist, um “es” zu schaffen und "es” fertig zu machen. Doch worum geht es dabei eigentlich? Wir hetzen durch unser Leben und wissen oft gar nicht so genau, warum. Häufig geht es darum, genug Geld zu verdienen – doch wie viel ist „genug“?

Der eine Moment der Besinnung

Was im durchgetakteten Alltagsstrudel häufig fehlt, ist der bewusste Moment des Innehaltens:

  • Im Hier und Jetzt ankommen: Für einen kurzen Augenblick die Gedanken zur Ruhe kommen lassen, statt gedanklich schon bei den nächsten Aufgaben zu sein.
  • Erfolge wahrnehmen: Neben dem Blick auf unerledigte Aufgaben auch würdigen, was bereits geschafft wurde.
  • Bedürfnisse spüren: In sich hineinhorchen und fragen: Wie geht es mir gerade jetzt? Was brauche ich genau in diesem Moment – Ruhe, Bewegung, eine Pause oder eine frische Perspektive?

Dieser Moment des Ausstiegs aus dem Alltagsstress ist der Schlüssel zur Selbstreflexion.

Bewusst im Hier und Jetzt sein

Was den meisten dieser sogenannten Hetzmenschen (und da schließe ich, Daniela, mich ein) fehlt, ist der tägliche Moment der Besinnung. Für einen kurzen Moment ganz im Hier und Jetzt zu sein, statt ständig die To-Do-Liste im Kopf durchzugehen.

Es ist durchaus wichtig, den Überblick über seine noch anstehenden Aufgaben zu haben – doch es ist mindestens genauso wichtig, kurz innezuhalten und wertschätzend zu sehen, was man an diesem Tag bereits alles geschafft, getragen und gemeistert hat.

Im Rhythmus der Natur und der Nutzen der Naturspiritualität

Auf der Welle der Lebensenergie surfen

Wunderbar anschaulich wird das Fließen der Energie mit dem Bild  des Wellenreitens: Wenn ich mich gut fühle, alle meine Ziele mit Leichtigkeit erreiche und coole Leute treffe, dann stehe ich auf meinem Surfbrett und lasse mich von der Energiewelle vorwärts tragen.
Geht aber alles schief und kostet mich unleidlich viel Kraft, dann habe ich eher das Gefühl, im Wasser zu strampeln, um den Kopf über Wasser zu halten, während mich die Welle immer wieder nach unten drückt. 

Wer sich dieser Energiewelle bewusst ist, kann auf ihr surfen und im Leben so richtig viel Spaß haben. Die Natur um uns herum hilft uns dabei, diese Energiewellen wahrzunehmen und auf Veränderungen zu reagieren. Wir müssen nur auf die Zeichen achten – und genau das lernen wir wieder in der Naturspiritualität.

In der Naturspiritualität und der Orientierung am Jahreskreis finden wir wirkungsvolle Impulsgeber für den Alltag. Es geht darum, die eigene Lebensenergie bewusst wahrzunehmen und wieder in Einklang mit den natürlichen Rhythmen der Umwelt zu bringen. Es geht um die Lebensenergie, die uns Menschen und alles durchfließt (andere Namen dafür sind z.B. Chi oder Prana). Es geht darum, sie in sich zu spüren.

Es gilt, die Zeichen zu erkennen

Unsere Vorfahren kannten die “Zeichen”. Sie wussten, wann sie ihr Gemüse säen und ernten müssen, um gut über die Runden zu kommen. Unsere Vorfahren nutzten dieses vorchristliche Naturwissen, und dieses Wissen wurde zumindest in Teilen bis heute überliefert.
Dieses Alte Wissen und die Naturspiritualität erleben nun eine neue Blüte, da immer mehr Menschen feststellen, dass Hektik und Geld allein nicht glücklich machen. Immer mehr Menschen stellen sich wieder die entscheidende Frage: Fühle ich mich jetzt und hier wirklich wohl?

Stress macht krank, oder?

Stress gilt heute als Krankmacher Nr.1. Er begünstigt Herz-Kreislauferkrankungen und auch Stoffwechselstörungen. Stress kennt jeder und wir assoziieren sofort etwas Negatives damit. Stress ist nervig, anstrengend, belastend und überaus unangenehm – vor allem wenn er zum Dauerstress wird. Häufig findet man allgemeine Beschreibungen von Stress lesen, er gilt als erhöhte körperliche oder seelische Anspannung oder Belastung, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu Schädigungen der Gesundheit führen kann. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn Stress ist viel mehr als nur ein lästiges Übel.

Alles hat zwei Seiten

Wikipedia beschreibt Stress bereits etwas differenzierter und stellt von Anfang an klar, dass Stress durchaus auch positive Aspekte hat: Stress bezeichnet Reaktionen die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen. Stress ist ursprünglich ein Instinkt, eine Kraftreserve, die uns besonderen Leistungen befähigt. Interessante Betrachtungsweise, oder?

Was ist es, das uns unsere Lebenskraft zu rauben scheint? Warum fühlen wir uns im Alltag häufig „am Rande unserer Kräfte“, müde und ausgelaugt?
Ein wesentliches Problem sind die Erwartungen von den wir selbst denken,dass unsere Umwelt sie an uns stellt. Es ist die leise Stimme in unseren Köpfen die uns in jeder freien Minute einflüstert, was noch alles zu erledigen ist um “es” zu schaffen und “damit” fertig zu werden. Doch worum geht es dabei eigentlich? Wir hetzen durch unser Leben und wissen oft garnicht so genau warum. Häufig geht es darum genug Geld zu verdienen – doch wieviel ist „genug“?

Der eine Moment der Besinnung

Was den meisten dieser sogenannten Hetzmenschen (und da schließe ich mich ein) fehlt ist der tägliche Moment der Besinnung. Für einen kurzen Moment ganz im Hier und Jetzt zu sein, statt ständig die ToDo-Liste im Kopf durchzugehen. Es ist durchaus wichtig den Überblick über seine noch anstehenden Aufgaben zu haben – doch es ist ebenso wichtig zu sehen, was man bereits alles geschafft hat. Ein kurzer Moment der Besinnung, um sich selbst wahrzunehmen und sich zu fragen: Wie geht es mir gerade? Was ist gerade mein dringendstes Bedürfnis (z.B. Essen, Trinken, Toilette, Ruhe, Lachen, Trost, neue Perspektive, …)?

Es ist dieser eine Moment, in dem wir einen Schritt aus dem Alltagsstress heraustreten und uns über uns selbst und unser Leben bewusst werden. (Selbst)Reflektion nennt man das.
Die wichtige Frage lautet: Fühle ich mich Jetzt und Hier wohl? Und falls nicht, was kann ich ändern um mich besser zu fühlen?

In der Naturspiritualität und dem Feiern der Jahreskreisfeste fand ich einen Weg, der mich recht häufig daran erinnert, mir diese Frage zu stellen. Es geht um die Lebensenergie die uns Menschen und alles was lebt durchfließt (andere Namen dafür sind z.B. Chi oder Prana). Es geht darum sie in mir selbst zu spüren und wie sie mit dem Fluss der Energien um uns interagiert. Für mich funktioniert das Bild mit dem Wellenreiten sehr gut: Wenn ich mich gut fühle, alle meine Ziele mit Leichtigkeit erreiche und coole Leute treffe, dann stehe ich auf meinem Surfbrett und lasse mich von der Energiewelle vorwärtstragen. Geht aber alles schief und kostet mich unleidlich viel Kraft, dann habe ich eher das Gefühl im Wasser zu strampeln um den Kopf über Wasser zu halten, während mich die Welle immer wieder nach unten drückt.

Auf der Welle des Erfolgs

Wer sich dieser Enerige-Welle bewusst ist, der kann auf ihr surfen und im Leben so richtig viel Spaß haben. Die Natur um uns herum hilft uns dabei, die Energiewellen wahrzunehmen und auf Veränderungen zu reagieren. Wir müssen nur auf die Zeichen achten und genau das lernen wir wieder in der Naturspiritualtät.

Unsere Vorfahren kannten die “Zeichen”. Sie wussten, wann sie ihr Gemüse säen und ernten müssen, um gut über die Runden zu kommen. Unsere Vorfahren sind die Kelten mit ihrer vorchristlichen Naturreligion und ihr Wissen wurde zumindest in Teilen bis heute  überliefert. Dieses Alte Wissen und die Naturspiritualität erleben nun eine neue Blüte, da immer mehr Menschen feststellen dass Stress und Geld allein nicht glücklich machen und sich immer mehr Menschen die Frage stellen: Fühle ich mich jetzt und hier wirklich wohl?


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